Reto Turotti
Der Circus Knie begeistert bei seiner Zürich-Premiere mit spektakulärer Artistik, emotionalen Bildern und einer Atmosphäre voller Magie. Die Zürcher Promiszene sorgt für ein glamouröses Rendezvous, während das Publikum die Künstler immer wieder mit Standing Ovations feiert. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt Special Guest Kaya Yanar während des Zürcher Gastspiels.
Die ZSC Lions starten dominant, treffen zweimal Aluminium und gehen verdient in Führung. Doch der HC Davos bleibt ruhig, nutzt Zürcher Fehler konsequent aus und gewinnt in der Swiss Life Arena mit 5:2. Damit sichern sich die Bündner drei Matchpucks – und bringen den Titelverteidiger erstmals ernsthaft ins Wanken.
Der ZSC reagiert auf die Auftaktniederlage mit einer starken, kontrollierten Leistung und gewinnt Spiel 2 gegen den HC Davos mit 3:1. In einer intensiven, taktisch geprägten Partie entscheiden Effizienz im Powerplay, physische Präsenz und Playoff-Reife zugunsten der Zürcher. Die Serie steht wieder offen – und gewinnt weiter an Spannung.
Die Calanda Broncos starten mit einem Klubrekord in die Saison 2026 und fertigen die Zürich Renegades mit 75:0 ab. Quarterback Robin Sennrich glänzt mit fünf Touchdown-Pässen, während die Zürcher offensive komplett abgemeldet ist. Vor begeisterten Fans in Chur wird der Titelverteidiger seiner Favoritenrolle mehr als gerecht.
Ein Spiel, das bis zur letzten Minute kippen kann – und genau deshalb elektrisiert. Während Lugano am Pfosten verzweifelt, schlägt Zürich eiskalt zu und hat mit Malgin und Hrubec die entscheidenden Faktoren auf seiner Seite. Wer denkt, das sei ein klarer Auftakt gewesen, sollte genauer hinschauen – diese Serie hat gerade erst begonnen.
Doch zwischen Glamour, grossen Namen und lauter Inszenierung entsteht mehr: neue Gesichter, mutige Auftritte und ein Abend, der zeigt, wohin sich die Szene bewegt. Glanz auf dem roten Teppich, starke Stimmen auf der Bühne und ein Rekord, der alles überstrahlt – die Swiss Music Awards 2026 liefern Emotion, Energie und ein klares Signal für die Zukunft der Schweizer Musik.
Die Ausgangslage ist eindeutig: Play-In bedeutet Druck, Fehler werden sofort bestraft. In der OYM Hall treffen der EV Zug und die SC Rapperswil-Jona Lakers aufeinander, 6’887 Zuschauer verfolgen eine Partie, die lange von Disziplinlosigkeiten, vielen Unterbrüchen und wenig Rhythmus geprägt ist – bis sie im Schlussdrittel eine klare Richtung erhält.