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Michelle Brügger

Im aktuellen Format der Champions Hockey League haben es die ZSC Lions nie über das Viertelfinal hinausgeschafft. Doch dieses Jahr ist das anders – aber dennoch eine Art Déjà-vu.

Immer wieder macht James Bay Aussagen, dass er das Zürcher Publikum lauter, energetischer in Erinnerung habe. Ich weiss nicht, wie es euch dabei geht, aber ich für meinen Teil fand, irgendwann ist auch mal gut, James. 

Nein, es lag definitiv nicht am Outfit des ZSC, dass sie gegen Lausanne HC mit 1:2 verlieren. Auch nicht am neuen Trainer Marco Bayer, dem ein besserer Start als Nachfolger von Marc Crawford vergönnt gewesen wäre. Die Choreo des Limmatblocks war eine nette Geste, um Crawford für die vergangenen 6 Jahre zu danken.

Am heutigen Abend teilen sich beide Mannschaften einiges: die Farben, den See und die Eisfläche in der Swisslife Arena. Ginge es nach den Fans von Rappi, hätte das grosse Kino nicht in einem Drama für ihre Helden geendet.

Wer seine Flugtickets für die Anreise zum Finalspiel nach dem ersten Drittel stornieren wollte, hätte die Flinte zu früh ins Korn geworfen. Zumindest aus Zürcher Sicht. Einmal mehr haben die Lions im letzten Drittel ganz nach dem Motto «Vollgas ZSC» alle Register ziehen müssen, um eine Runde weiterzukommen.

Seit 1993 existiert die Formation «Yamato» und begeistert das Publikum im Theater 11 mit einem Feuerwerk aus Trommeln und farbenfroher Darbietung. Die Show «Hinotori» wird erstmals im deutschsprachigen Raum aufgeführt.

Die ZSC Lions zeigen von Anfang an, dass sie dieses Derby für sich entscheiden wollen. Auch wenn Simon Hrubec im Mitteldrittel mit ein paar Big Saves mehr als nur ein Tor für den EHC Kloten verhindert, sind die Gastgeber weitgehend spielbestimmend.

Was man in der NL etwas vermisst, war gestern Abend in der Swiss Life Arena möglich: in der regulären Spielzeit gewinnen. Und wie!

Es kommt nicht immer vor, dass Hauptact und Opener mir gleichermassen zusagen. Luca Fogale ist der perfekte Support für Dotan. Am intimen Konzert im Plaza Zürich könnte man stellenweise eine Stecknadel fallen hören. Oder eine umfallende Flasche.

Es ist schon einen Moment her, seit ich mir die Filmversion von Billy Elliot aus dem Jahr 2000 angeschaut habe. Auch das Musical an sich ist nicht ganz taufrisch, die Uraufführung war im Mai 2005 im Victoria Palace Theatre in London. Und trotzdem ist am 1. November Premierenabend in der Maag Hall. Wie geht das?

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