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Pegasus Unplugged

Pegasus Unplugged Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Pegasus feiern Wiedereröffnung des Hallenstadions

Alle guten Dinge sind drei: Am heutigen Abend stehen Pegasus beim dritten Anlauf endlich auf der Hallenstadion-Bühne und präsentieren ihr Nummer 1-Album «Unplugged». Es ist ein historischer Abend! Nicht nur ist es für Pegasus das erste, eigene Hallenstadion-Konzert, die Bieler Band spielt ausserdem mit ihrer «Unplugged»-Show das erste Konzert in der grössten Schweizer Eventhalle seit Beginn der Corona-Pandemie Ende Februar 2020. 

Ein Traum wird wahr

Aufregung macht sich breit unter den Rund 4’000 Zuschauern. Um kurz nach 20 Uhr dimmt sich endlich das Licht. Auf den Leinwänden der 360 Grad-Bühne erscheinen Fotos: Kinderbilder der vier Bandmitglieder Noah Veraguth, Gabriel Spahni, Stefan Brenner und Simon Spahr. Es sind Bilder der Anfänge von Pegasus. 

Streicher, Horns, Percussionist, Gitarrist sowie der langjährige Pianist Christian «Gigi» Wild machen sich in Kreisformation bereit, um mit Pegasus das rund zweistündige Konzert zu starten. Passend zum Projekt und wie man es eben von ihnen auch gar nicht anders kennt, platzieren sich Noah, Simon und Gabriel schick in Anzug und Krawatte auf schwarzen Hockern. Stefan setzt sich hinters Schlagzeug. Mit einer etwas ruhigeren Akustikversion von «Technology» geht es los.

Seit Anbeginn ihrer Karriere träumten Pegasus davon, einmal im Hallenstadion auftreten zu dürfen. Am heutigen Abend geht der Traum endlich in Erfüllung. Nicht nur deshalb seien sie vor der Show besonders nervös gewesen. Nein, auch weil all ihre Mütter anwesend seien, grinst Noah im Laufe seiner Erzählungen.

 

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Pegasus-Hits im neuen Gewand

Hits wie «Man On Mars» und «Skyline» folgen, natürlich alle im neuen reduzierten Gewand. Ihr neues Programm «Unplugged» markiert zusammen mit dem gleichnamigen Album das aktuelle Kapitel von Pegasus’ erfolgreicher Bandgeschichte. Eine Karriere getrieben von grosser Leidenschaft und langjähriger Freundschaft. Pegasus haben sich für dieses spezielle Projekt nicht nur Verstärkung von einigen der besten Schweizer Musiker geholt. Wichtiger für die langjährigen Fans ist, dass die Band nach rund fünf Jahren wieder mit Gitarrist Simon Spahr vereint ist! 

Mit diesen akustischen Versionen hat sich besonders der dritte Song ihres Sets, ihr Hit «Rise Up», am meisten gewandelt. Der Song kommt nun mit afrikanischem Flair daher. Aber allgemein hört man in den Liedern immer wieder die speziellen Elemente des Horns heraus. Wer sich achtet, nimmt die sanften Klänge der Mandoline wahr und die Streicher bringen besonders viel Gefühl in die Arena. 

In blaues Licht getaucht verursacht Frontmann Noah Gänsehaut, als er für das von den Fans langersehnte «Lay Low» mit Gigi den Platz am Piano tauscht. Die ganze Lichtshow, abwechselnd, bunt und mit Lichtsäulen mitten im Publikum, hinterlässt immer wieder Staunen und Gefühle der Überwältigung. 

Publikumsnah und voller Harmonie

Trotz der grossen Halle und des Erfolgs bleibt die Band auch hier publikumsnah. Während des den Pärchen gewidmeten «Get Over You» geht es von der Bühne runter durchs Publikum. Mit einem Lächeln hier und einem «Hallo» da gehen sie zu viert einmal rund um die Bühne, hoch in die oberen Ränge. So kann auch jeder sehen, was in diesem Showteil passiert. Umgeben von Lichtstäben in blau und rot spielen Pegasus wie damals in den Strassen der Bieler Altstadt. Den neuen Titel «Better Man» performen sie dabei in einer folkigen, country-angehauchten Version. Bassist Gabriel holt dazu sogar den Kontrabass hervor. Von den Beach Boys inspiriert, beweisen sie mit dessen «Surfer Girl» nicht nur, dass ihr Schlagzeuger singen kann, sondern dass sie die Harmonien nach wie vor perfekt beherrschen. 

 

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Ein unvergesslicher Geburtstag

Natürlich gehören zu einem solch speziellen Anlass auch Gäste: Lausannes Rapper Stress unterstützt Pegasus beim gemeinsamen Song «Elle». Er durfte auf keinen Fall fehlen, reisst mit einem Schlag die ganze Halle auf die Beine. Ruhiger, magisch ist es später während dem Duett «Victoria Line». Da seine Original-Duettpartnerin Anna Rossinelli an diesem Abend verhindert ist, singt Frontmann Noah das wunderschöne Lied mit Hilfe von Co-Writerin Lisa Oribasi. Die Freiburgerin wird deshalb ihren Geburtstag so schnell nicht vergessen. Von so vielen Menschen habe sie noch nie «Happy Birthday» gesungen bekommen. 

Ein Abend voller Erinnerungen und Zuversicht

Es ist ein abwechslungsreicher Abend voller Erinnerungen an Kindertage, erste Erfolge oder Songwriting-Sessions in London. Ebenso ist es ein Abend voller Hoffnung und Zuversicht, dass die Pandemie vielleicht doch bald besiegt werden und Normalität wieder einkehren kann. Zumindest ist es so für diese zwei Konzertstunden mit Pegasus und ihrer unplugged Band. 

Mit «I Take It All» geht dieses besondere Konzert zu Ende. Aufgrund der vielen Kameraleute und Fotografen sowie der zu hohen 360°-Bühne  ist die erste Reihe für einmal echt nicht die ideale Wahl gewesen.  Es ist dennoch ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird.

Pegasus’ «Unplugged»-Tour geht übrigens weiter: Erleben kann man sie in dieser Grossformation nochmals am 30. Oktober 2021 im KKL Luzern und am 31. Oktober 2021 im Casino Bern. Tickets erhält man via Ticketcorner.

 

 

Eventdatum:  01.10.2021

Fotograf:  Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Journalist:   Sarah Schüpbach / planetsarah.ch

Location:  Hallenstadion, Zürich

Veranstalter: Gadget abc Entertainment Group AG

Zuschauerzahl:  ca. 4000

 

Publiziert in Konzert

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