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Michelle Brügger

 Es ist schon fast ein intimes Konzert im Volkshaus. Hinter dem Mischpult wird der Rest des Saals mit dunklen Tüchern abgetrennt, um den Raum optisch zu verkleinern. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil.

Das Zürichsee-Derby geht am heutigen Abend ganz klar an die ZSC Lions. Keine Spur von Spitzenkampf, schon eher fast ein Absitzen der Zeit seitens der Gäste. Ist da jemand schon auf Playoff-Schonkurs?

Bei der Partie der ZSC Lions gegen den HC Davos standen die Schiedsrichter im Fokus - sie verbrachten die Länge eines Drittels vor den Videomonitoren. Zurück zum Wesentlichen: Zwei Drittel des Matches verlaufen spannend und mit viel Energie. Das letzte Drittel ist alles andere - trotz der Aufholjagd der Bündner. 

Die ZSC Lions brechen im dritten Drittel ein. Sie verlieren nach einem spannenden Match mit 2:5 gegen den EV Zug.

Die ZSC Lions gewinnen ihr letztes Heimspiel vor der Olympiapause souverän mit 5:1 gegen den Lausanne HC.

Zehn Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erzielen die Tessiner Gäste den Ausgleich zum 2:2. Gedanklich stelle ich mich auf eine mögliche Overtime ein, obwohl die Zürcher Mannschaft unter Druck bekanntlich am effizientesten arbeitet. So auch heute, als sie in der verbleibenden Zeit drei Tore schiessen und die Partie mit 5:2 gewinnen.

In der vierten Begegnung zwischen dem HCD und den ZSC Lions lassen die Zürcher nichts anbrennen. Bereits nach 17 Minuten bezwingen sie auch den eingewechselten Torhüter der Gäste und führen mit 3:0.

Lange ist es her, als das Theater 11 in Zürich umgebaut wurde. Genauso lange ist es her, dass «We Will Rock You» das letzte Mal hier gastierte. 2006 wurde das neugestaltete Theater mit dieser Aufführung wiedereröffnet. Auch dieses Mal findet die Aufführung unter speziellen Umständen statt.

Das erste Spiel des Jahres gewinnen die ZSC Lions gegen den Tabellenleader HC Fribourg-Gottéron mit 4:2.

 Nur weil man die Emmentaler im Haus hat, muss man noch lange keinen Käse zusammenspielen. Oder anders gesagt: Wenn man erst in der Verlängerung sein Können zeigt, hat man den Sieg eigentlich nicht verdient.

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