free website hit counter Szenemagazin - Two steps from Hell – Das epische Musikspektakel

Two steps from Hell – Das epische Musikspektakel

Two steps from Hell – Das epische Musikspektakel Reto Turotti / szenemagazin.ch

«An Epic Music Experience» definieren die Komponisten/Produzenten Thomas Bergersen und Nick Phoenix, Schöpfer von «Two Steps From Hell» ihre Musik, bestehend aus 28 Titeln aus Klassik, Rock und Pop.

Es ist 19:30 Uhr im Hallenstadion. Das Licht geht aus und die Show «Two Steps from Hell» beginnt mit Protectors of Earth, einem dramatischen Stück geschrieben von Thomas Bergersen. «Wer ist Thomas Bergersen?» Das erklärt er gleich selbst, in dem er sich vor dem ganzen Ensemble besteht aus Solisten, einem Orchester und Chor vorstellt. Er wurde 1980 in Trondheim (Norwegen) geboren, entwickelte schnell ein Interesse an Musik. Im Alter von 6 Jahren begann er Klavier zu spielen und entdeckte später mit 12 Jahren, dass er Musik auf seinem Computer machen konnte. Für ihn eröffnete sich eine völlig neue Welt, und seither hat er 30 Jahre lang endlose Tage und Nächte gearbeitet, um sein Handwerk zu perfektionieren. Als 16-Jähriger konzentrierte er sich hauptsächlich auf Orchester- und Chormusik, und in den folgenden Jahren führte seine Leidenschaft zu Musik, die heute weltweit milliardenfach gestreamt wird.

Mit Strength of a thousand Music geht es rockig weiter. Im Vordergrund stehen die beiden Solistinnen Martiko Muranaka am elektrischen Cello und Mia Asano an der elektrischen Violine. Die beiden Musikerinnen wirbeln hin her und lassen ihre Mähnen zur Musik fliegen. Beim Stück Empire of Angels kommt erstmals der Background-Chor zum Einsatz und unterstützt das ganze Spektakel. Die Zeit vergeht wie im Flug und für mich war dann erstmals Schluss mit Fotografieren. Zum Glück hatte ich von act entertainment ein Presseticket erhalten, denn zuerst war ich skeptisch, was diese Show angeht, ich hatte keine Ahnung, was mich da erwartet. Um es vorwegzunehmen: es war der Hammer und es fesselte mich. Oben auf der Pressetribüne angekommen hatte ich eine perfekte Sicht auf die Bühne und die Halle.

Das Hallenstadion ist mit 8000 Sitzplätzen ausverkauft. Das nächste Stück Am I not human?, komponiert von Nick Phoenix. Er ist neben Bergersen der zwei musikalische Leiter des Ganzen. Nick Phoenix hat eine ungewöhnliche Reise als Musiker, Sounddesigner, Sänger und Komponist hinter sich. Nick war in den 90er Jahren massgeblich an der Entstehung des neuen Musikgenres beteiligt, das man Trailer Musik nennt. Bis dahin war die Filmmusik aus früheren Filmen die einzige Quelle für Musik, die in der Filmwerbung verwendet wurde. Die Trailer Musik entwickelte sich schliesslich zu dem, was wir heute als epische Musik kennen. Zur gleichen Zeit sammelte Nick Samples von orchestralen und ethnischen Instrumenten, um sie in seinen Kompositionen zu verwenden.

 

two steps from hell reto turotti szenemagazin 010

 

Die Lichteffekte wie der Sound (leider etwas zu laut) sind perfekt aufeinander abgestimmt und fesseln das Publikum an ihre Sitze. Bei den nächsten Titeln wird das Ensemble von Sängerinnen begleitet. Merethe Soltvedt ist eine sehr gefragte Sängerin für Komponisten von Filmmusik, Dokumentarfilmen, Videospielen, Filmtrailern und Pop-/Epik-Orchestermusik. Inana Bold ist bekannt für ihre unverwechselbare Stimme, die in vielen Film-, Fernseh- und Videospiel-Soundtracks zu hören ist. Sie hat als Gesangssolistin mit einigen von Hollywoods Top-Komponisten zusammengearbeitet wie Marco Beltrami, Harry Gregson-Williams, «Captain Marvel»-Komponist Pinar Toprak und dem Grammy-nominierten Komponisten Austin Wintory. Die dritte im Bunde der Sängerinnen ist Kamila Nývltová aus Tschechien. Kamila ist als Solistin am Karlín-Musiktheater, am Broadway-Theater und am Hybernia-Theater in Prag aufgetreten und hat die Hauptrollen in den Musicals Aida, Cleopatra, Dracula, Angelika und der märchenhaften Musical-Komödie Schneewittchen gespielt. Star Sky, Fire Nation, Love Suite und Away with your Fairies sind die letzten Stücke vor der Pause im ersten Teil der Show.

Der zweite Teil wird mit Victory eröffnet, wo sich dann die weiteren Musiker in Szene setzen, wie der Instrumentalist Saulius Petreikis, Drummer und Perkussionist Greg Elis, Keyboarderin Eliane Correa und E-Gitarrist Skye Emanuel. Bergersen setzt sich ans Klavier und muss feststellen, dass ein Pedal hängen bleibt, was dann von den Technikern repariert wird. Thomas überbrückt die Zeit mit einigen Worten aus seinem Musikerleben. Im Stück Dragon sind alle im Einsatz und geben ihr Bestes. Danach wir es sinnlicher mit dem Stück Remember me, das an Personen gerichtet ist, die kürzlich von uns gegangen sind. Mit Stormkeeper folgt dann ein rockiges Medley, das von einer tollen Lichtshow begleitet wird. Mit Memoria, Never give up on your dreams und dem grandiosen Schluss Impossible geht ein wunderbarer Abend im Hallenstadion zu Ende, der mir noch lange im Kopf bleiben wird. Für diejenigen, die es verpasst haben, besteht die Möglichkeit, die Show im nahen Ausland zu besuchen. Zum Abschluss bedanken sich alle Beteiligten auf der Bühne und Thomas Bergersen bedankt sich beim applaudierenden Publikum im Hallenstadion.

 

 

   

 

Eventdatum: 29.09.2023
Fotograf:  Reto Turotti / szenemagazin.ch
Location:  Hallenstadion, Zürich
Veranstalter: Act Entertainment
Zuschauerzahl: 8000

 

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Reto Turotti
Publiziert in Konzert

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.

Nach oben