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Tag drei am ZOA

Tag drei am ZOA Reto Turotti / szenemagazin.ch

Blumenwiese auf der Bühne, eine faszinierende Lichtershow und Essensvarietät – ZOA ist sowohl für die Ohren, die Augen als auch für den Mund.

Von Tag zu Tag füllt sich das Gelände mehr. Leute in verschiedensten Altersklassen betreten das Festival. Man kann sagen, das ZOA bietet nicht nur musikalisch eine ganze Varietät an Weltstars und lokalen Stars, sondern bietet zudem auch jede Menge unterschiedliche Essstände. Das Zürich Openair könnte man auch Foodfestival mit Livemusik nennen und dies wäre ebenfalls wahr. Auch wenn der Fokus des Festivals stets bei der Musik ist, dürfen nichtsdestotrotz Essen und Trinken vernachlässigt werden. Wer will denn nach langem Feiern nicht was Feines essen oder trinken? Also ich gehör ganz klar zur hungrigen Kategorie und mache mich direkt nach der Ankunft auf die Suche nach guter Verpflegung. Doch schon bin ich mit der ersten Herausforderung konfrontiert. Die Varietät ist so gross: indisches Curry, Thai-Nudeln, American Burger mit Fries, Raclette, Pasta, Bao Buns, Berliner Tasche und vieles mehr. Da muss ich wohl einfach zwei Sachen probieren, dachte ich mir. Dies habe ich auch getan. Vor dem Konzert von Casper die hervorragende Berliner Tasche und nach dem Auftritt von David Guetta ein Raclette. Das richtige Geschmackserlebnis war definitiv die unvergessliche Berliner Tasche! Wenn man diesen Berichtbeginn liest könnte man fast meinen, ich war sehr hungrig. Und obwohl das wahr ist, werde ich euch natürlich auch noch über die Konzerte vom Donnerstag erzählen – wir sind ja schliesslich kein Foodblog.

Auch am dritten Tag des Festivals, ist es keine Überraschung, dass die Acts hervorragend sind. Für jedermann ist etwas vorhanden an diesem Tag. Elektromusik von David Guetta und Fischer, Deutschrap von Casper, Schweizermusik von Steff la Cheffe, electronic Indie von Tash Sultana und viele weitere Künstler. Was dieser Tag ans Licht bringt, werde ich euch in den nächsten Paragraphen berichten. -> Bilder Tash Sultana

Begonnen hat der dritte Tag des Festivals für mich mit Casper. Der Künstler ist durch seine deutsche Musik bekannt. Doch wusstet ihr, dass er in Amerika aufwuchs und erst im Alter von 11 Jahren nach Deutschland zog, als sich seine Eltern trennten? Und obwohl er eine deutsche Mutter hat, waren seine Deutschkenntnisse praktisch nicht vorhanden. Heute ist Casper einer der beliebtesten deutschen Rapper. Schon beeindruckend, wie gut ein Kind eine Sprache lernen kann. Mit seinem Charme und seinen Tanzbewegungen holt er die Fans ab. Er bewegt sich hin und her auf der für ihn typisch dekorierten Blumenbühne. Es macht den Eindruck, als ob er selbst Spass an diesem Auftritt hat, welcher sich bei den Fans ebenfalls zeigt. Es ist einfach toll, einem Künstler zu sehen zu können, welcher seine Zeit auf der Bühne geniesst und nicht das Konzert nur hinter sich bringen möchte. Der deutsche Rapper Casper heisst eigentlich Benjamin Griffey und charakterisiert sich durch seine raue Stimme. Dies ist auch an diesem Konzert nicht anders. Durch seine neuen Lieder aus dem Album «Alles war schön und nichts tat weh» in Kombination mit seinen berühmtesten Liedern Geboren weil du lebst und Aschregen bietet dieses Konzert die perfekte Mischung aus altem und neuem. Vor seiner Karriere als Rapper trat Casper in Hardcore-Bands als Screamer auf, womit er seinen Stimmbändern geschadet hat. Kaum zu glauben, dass das heute sein Markenzeichen ist und ihn unverwechselbar macht. -> Bilder Casper

 

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Im Anschluss zu Casper begebe ich mich wieder zur Hauptbühne für den weltberühmten französischen DJ David Guetta. Vor dem Auftritt dachte ich still für mich, vermutlich ist dies einfach nur ein grosser Name auf dem Line-Up. David Guetta ist wahrscheinlich der international bekannteste DJ aller Zeiten. Seit 2001 hat er verschiedenste Alben und mehr als 50 Singles veröffentlicht.  Aber was kann ich sagen, ich habe mich stark geirrt. David Guetta bringt die Fans in eine Partystimmung wie kein anderer. Die Lichtershow ist den Songdrops angepasst und mit seinem wahnsinnigen Talent, zu erkennen was die Fans wollen, legt er eine unvergessliche Show hin. Die Musikauswahl des DJs erstreckt sich aus seinen Liedern und anderen berühmten Lieder mit seinem eigenen Mix. Ein gutes Beispiel dafür ist meiner Meinung nach Summertime Sadness von Lana Del Ray. Nicht zu vergessen sind auch seine Megahits Crazy What Love Can do, Titanium und zum Schluss Memories.  Die Bühne und die Fans scheinen bei seinen Megahits begeistert zu sein und feiern fleissig mit. Im Vergleich zu den Artisten an den anderen Tagen bringt er eine Stimmung hin, wie keiner zuvor. Durch seine Feuerwerke und die Lasershows, welche fast das ganze Festivalgelände beleuchten, versetzt er die Fans nur in Staunen. Es ist eine richtige Party! «And a little party never killed nobody» ist mein Motto. David Guetta live sehen zu können, hat Spass gemacht und bietet eine komplett andere Unterhaltung im Vergleich zu einem Vokalisten wie Casper. Die Abwechslung ist genau das, was dieses Festival so unvergesslich macht. -> Bilder David Guetta

Der dritte Tag des Festivals bietet Unterhaltung für unterschiedlichste Musik-Geschmäcker. Auch in der Zeltbühne geht die Musik nach den Konzerten weiter, um die eingestimmte Partystimmung von David Guetta weiter geniessen zu können. Leute scheinen von Tag zu Tag mehr in Party-Stimmung zu kommen. Ich habe sie an diesem Sommerabend sehr geniessen können und mir den Abend nicht nur mit einem Ben and Jerry’s Eis versüsst, sondern auch mit einem ausgezeichneten Gin and Tonic an der tollen Gin Bar.

 

  

Eventdatum: 25.08.2022

Fotograf:  Reto Turotti / szenemagazin.ch

Location:  ZOA, Glattbrugg

Veranstalter: ZOA

Zuschauerzahl:  unbekannt

 

Casper 

 

 

 

Tash Sultana

 

 

David Guetta

 

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Reto Turotti
Publiziert in Konzert

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