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EV Zug vs. Genève-Servette HC Playoff Final 3of5

EV Zug vs. Genève-Servette HC Playoff Final 3of5 Reto Turotti / szenemagazin.ch

Der Schweizer Meister 2020/21 heisst EV Zug! Nach dem Rekord in der Qualifikation haben sich die Zuger gegen Bern, Rapperswil-Jona und Genf nach 1998 den zweiten Meistertitel in der Vereinsgeschichte erkämpft. Gregory Hofmann glänzte als Meisterschütze und traf zwei Mal.

Drittes Final Spiel in der „Best of Five“ und zugleich der erste Matchpunkt für den EVZ in der heimischen Arena in Zug. Wie in jedem Finalspiel wird auch hier die Hymne von einer Mezzo Sopranistin aus Zug gesungen. Der Match beginnt intensiv und schnell. Bereits in der dritten Minute hat Diaz eine grosse Chance, die von Manzato pariert wurde. Das Spiel geht hin und her und beide Defensiven sind gefordert. Servette kommt in der Mitte des ersten Drittels zum ersten Powerplay, kann dieses aber nicht ausnutzen. Im Gegenteil: Shore hat eine gute Chance vor Manzato vergeben. Nun kommt auch Zug zum ersten Powerplay, kann dieses aber auch nicht in Tore umsetzen und so bleibt es beim 0:0 im ersten Abschnitt. Das Schussverhältnis spricht mit 14:4 eine klare Sprache für die offensiveren Zuger.

 

Der Match wird aggressiver mit vielen versteckten Fouls auf beiden Seiten. Das Tempo ist sehr hoch und nach 4 Minuten im zweiten Drittel gehen die Zuger durch Hofman auf Pass von Simion verdient mit 1:0 in Führung. In den folgenden Minuten geht es hin und her. Genoni ist wie eine Wand und pariert 19 Schüsse der Genfer. In der 38. Minute muss Kovar in die Kühlbox und Genfs Paradelinie mit Törmmenes, Omar und Winnik steht pausenlos auf dem Eis. Winnik lenkt dann einen Schuss von Törmmenes unhaltbar für Genoni ab und es steht 1:1. Mit diesem Resultat geht es in das letzte Drittel dieser Partie.

 

Im letzten Abschnitt beginnen beide Mannschaften vorsichtig und sichern nach hinten alles ab. In der 48. Minute hat Hofman im eigenen Drittel nach einem Puckverlust der Adler einen Energieanfall. Dank seiner Schnelligkeit überrennt er die beiden Genfer Verteidiger, taucht allein vor Manzato auf und bezwingt ihn sicher zum 2:1. Winnik muss nach einem hohen Stock auf die Strafbank und Klingberg macht 18 Sekunden nachdem 2:1 das vorentscheidende Tor zum 3:1. In der 57. Minute schiesst Albrecht auf Pass des überragenden Klingbergs das 4:1.

 

Jetzt gibt es kein Halten mehr für die 50 Fans im Stadion und die Gesänge werden lauter und lauter, ehe Simion die Scheibe ins leere Tor der Genfer befördert. Somit ist die Meisterschaft entschieden und der EV Zug wird zum zweiten Mal in der Clubgeschichte Schweizer Meister. Gratulation von unserer Seite an die Zuger, denn über die ganze Saison waren sie in der Liga das konstanteste Team mit ihren sechs Schlüsselspielern: Genoni, „die Wand“ im Tor, Diaz als Abwehrchef, Vorbereiter und Denker Kovar sowie die Stümer „Turbo“ Hofman, „Tank“ Klingberg und Simion.

 

 

EV Zug vs. Genève-Servette HC  5:1 (0:0 | 1:1 | 4:0)

 

24. Minute  1:0  Gregory Hofmann

39. Minute  1:1  Daniel Winnik

49. Minute  2:1  Gregory Hofmann

50. Minute  3:1  Carl Klingberg  (Powerplay)

57. Minute  4:1  Yannick-Lennart Albrecht

60. Minute  5:1  Dario Simion  (Empty Net)

 

Schüsse aufs Tor: 38:35(14:4 | 8:19 | 16:12)

 

Schiedsrichter: Daniel Stricker (91), Miroslav Stolc (21)

Linienrichter: Marc-Henri Progin (90), Zach Steenstra (12)

 

Überzählig/Verletzt

EV Zug:  Meyer Robin (1), Thürkauf Calvin (83), Thorell Erik (86), Allenspach Dario (92), Nussbaumer Arno (93), Wüthrich Dario (13), Alatalo Santeri (22)

Genève-Servette HC:  Mercier Jonathan (22), Descloux Gauthier (34), Maurer Marco (47), Smons Sandis (81), Riat Arnaud (36), Asselin Guillaume (50), Montandon Maxime (80), Fritsche John (91)

 

Eventdatum: 07.05.2021

Fotograf:  Reto Turotti / szenemagazin.ch

Location:  Bossard Arena, Zug

Veranstalter: EV Zug

Zuschauerzahl: 50

 

Publiziert in Sport