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Zug legt vor in der Serie und hat den ersten Matchpuck

Zug legt vor in der Serie und hat den ersten Matchpuck Reto Turotti / szenemagazin.ch

Die Zuger Offensive ist top, während die Berner Offensive floppt. Nach zwei Treffern wechselt der Berner Trainer den Torhüter aus. Das Genick bricht den Gästen im zweiten Drittel, als sie zwei weitere Tore innerhalb von einer Minute kassieren.

Das Spiel startet sehr flüssig und es gibt kaum Unterbrüche in den ersten Minuten. Beide Teams bemühen sich in der Offensive, scheitern aber am eigenen Unvermögen. Wie schon so oft in den vergangenen Spielen wollen die Zuger die Scheibe ins Tor tragen, statt einfach mal den Abschluss zu suchen. Und genau das macht Schlumpf in der 7. Minute. Martschini nimmt Anlauf aus dem eigenen Drittel und nimmt Schlumpf in den Angriff mit. Querpass vor dem Slot der Berner und Schlumpf zieht allein auf Wüthrich los. Er fackelt nicht lange und versenkt das Hartgummi sehenswert in den Berner Maschen zum 1:0 für Zug. Nach diesem Treffer sind die Berner wachgerüttelt und machen Druck auf Genonis Kasten. Bader hat Pech in der 13. Minute, als er nur das Metall trifft. In der 18. Minute markiert Herzog das 2:0. Die Zuger beissen sich im Drittel der Mutzen fest und Topscorer Simion bedient Herzog in der Mitte, welcher keine Mühe hat, die Scheibe im Kasten des SCB zu versenken. Der Berner Headcoach Tapola wechselt daraufhin den Torhüter aus und bringt neu Reideborn ins Spiel. So geht es mit einer 2:0-Führung für das Heimteam in die erste Pause.

Nach der Pause erhöhen die Berner den Druck auf die Zuger, um möglichst schnell zum Anschlusstreffer zu kommen. Es sind aber die Gastgeber, die den nächsten Treffer buchen. In der 25. Spielminute erzielt Martschini das 3:0 mit einem Handgelenkschuss aus der Mitte des Berner Slots. In der gleichen Minute kassiert Bader eine Strafe und die Zuger nützen das effizient aus. Bengtsson zieht an der blauen Linie ab und Michaelis Schlittschuh lenkt den Puck zum 4:0 ins Tor, gerade nur 30 Sekunden nach Martschinis Treffer. Die Unparteiischen kontrollieren das per Video, um eine Kickbewegung auszuschliessen und nach kurzer Analyse wird der Treffer gegeben. Danach generieren die Berner einige Chancen, aber die Effizienz im Abschluss fehlt, im Gegensatz zu den Zugern, die am heutigen Abend bestens zum Tore schiessen aufgelegt sind. Somit geht auch dieses Drittel an Zug, die mit einer komfortablen 4:0-Führung vor ausverkauftem Haus in die Pause gehen.

 

 Bild: Reto Turotti (szenemagazin.ch)

 

Im dritten Drittel dauert es nur zwei Minuten, bis der fünfte Treffer für das Heimteam fällt. Kovar wird im Slot von Wingerli angespielt und erhöht auf 5:0. Auch wenn das Spiel schon entschieden ist, machen die Berner weiter Druck und werden in der 47. Spielminute mit dem ersten Treffer belohnt, als Kummer Genonis Abpraller verwerten kann. Kurz nach Ablauf der Strafe gegen Schlumpf kommen die Berner nach guter Vorarbeit von Lehmann zum zweiten Treffer durch Scherwey. Den Schlusspunkt setzt Wingerli in der 57. Minute im Powerplay. Bader will den Abschluss von Wingerli abwehren, er lenkt den Schuss aber unglücklicherweise mit der Kufe ins eigene Tor und erhöht unfreiwillig auf 6:2.

Fazit aus meiner Sichtweise: Auch wenn das Resultat sehr klar ausfällt, war die Partie über weite Strecken ausgeglichen und sehr flüssig. Die Zuger beweisen aber ein weiteres Mal Effizienz und gehen dank dem 6:2-Heimerfolg in dieser Serie mit 3:2 in Führung und haben so den ersten Matchpuck in der Postfinance Arena in Bern.

 

   

EV Zug vs. SC Bern: 6:2 (2:0 | 2:0 | 2:2)

Schüsse aufs Tor: 37:36 (8:9 | 14:15 | 15:12)

 

Details zum Spiel: Gamecenter SIHF 

Aufstellung: TeamRoster

 

Eventdatum: 25.03.2024

Fotograf:  Reto Turotti / szenemagazin.ch

Location:  Bossard Arena, Zug

Veranstalter: EV Zug

Zuschauerzahl: 7200

 

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Reto Turotti
Publiziert in Sport

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