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Michelle Brügger

So viele haben gejubelt, als Rikard Grönborg seinen Posten geräumt und Marc Crawford überlassen hat. Bisher haben die ZSC Lions im neuen Jahr noch kein Spiel gewonnen. Nach der 6. Niederlage in Folge wird die Frage laut, ob der Trainerwechsel eine gute Idee war.

Wer sich auf einen Spitzenkampf gefreut hat, wurde am Spiel der ZSC Lions gegen Genève-Servette HC bitter enttäuscht. Aber das war nicht das einzig Unerwartete an diesem Abend.

Ich weiss nicht mehr, ob ich «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry während meiner Schulzeit gelesen habe oder ob es auf der Literaturliste für die Matura stand. Beides ist schon etwas länger her.

Nicht weniger als 24 Vorführungen wurden dem Publikum im Hallenstadion präsentiert. Getreu dem diesjährigen Motto «Feel the rhythm» wurde Gymnastik mit Musik verbunden. Und als i-Tüpfelchen ist am Ende der Weltrekord an gestandenen Doppelsalti auf dem Trampolin gebrochen worden.

 Diese Redensart umschreibt das gestrige Spiel zwischen den ZSC Lions und dem HC Ajoie ziemlich genau. Einem Grossteil der 10'843 Zuschauer wurde definitiv nicht die Partie geboten, die sie erwartet hatten.

Es ist insgesamt das vierte Heimspiel in Folge des EHC Kloten und der ZSC Lions, in dem ein Zuschauer unsanfte Bekanntschaft mit einem Puck macht. Langsam wird es auffällig, meine Herren: Ist da bei den Zürcher Clubs etwa ein geheimes Wettrennen im Gang, wer die höhere Trefferquote in den Rängen erzielt?

Nein, dieses Mal sind wohl alle sanitären Anlagen heil geblieben. Aber da das Spiel zwischen den ZSC Lions und dem Fribourg-Gottéron HC nicht so packend war, wanderten meine Gedanken. 

In der Partie zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten werden die letzten 5 Minuten einmal mehr zur Nervenprobe. Die Gastgeber gewinnen das Zürcher Derby schlussendlich mit 3:1. Das schon vor Spielbeginn unübersehrbare Polizeiaufgebot inklusive Kastenwagen mit Frontbumpern hat mich dennoch nachdenklich gestimmt.

Es scheint, als würde ich Baba Shrimps alle 4 Jahre mal wieder live erleben. Deutlich zu wenig oft, wie ich gestern wieder festgestellt habe. Sie sind einfach zu gut, als dass man so lange warten sollte, um an eines ihrer Konzerte zu gehen.

Wie schon im Spiel vom Samstag endet auch diese Partie mit dem Resultat 2:3 für den Gast. Der SC Rapperswil-Jona Lakers macht den Sieg in den letzten 35 Sekunden klar und sichert sich 3 Punkte.

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