free website hit counter Szenemagazin - Kalte Temperaturen und gute Stimmung zum Start des Zauberparks

Kalte Temperaturen und gute Stimmung zum Start des Zauberparks

Kalte Temperaturen und gute Stimmung zum Start des Zauberparks Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Der Zauberpark geht in die zweite Runde und zeigt wieder Lichtinstallationen im Flughafenpark hinter The Circle. Den Sound zur Eröffnung liefert Phenomden mit seinem schweizerdeutschen Reggae-Sound.

 

Wie schon letztes Jahr gibt es am geschichtsträchtigen Walter-Mittelholzer-Weg in Kloten den Zauberpark. Beginnen tut man seine Reise nach oben im The Circle. Hier wird das Ticket eingescannt und es geht den Berg hinauf. Als erste Lichtinstallation erblickt man Fluxit. Passend dazu ertönt aus den um das Kunstwerk verteilten Lautsprechern das Knistern eines richtigen Feuers. Das erzeugt warme Gefühle, nicht nur weil man den Berg hinaufkraxelt, sondern vervollständigt auch das künstliche Feuer. Erbaut wurde das Gebilde mit 100 LED-Tuben von Paul Vendel und Sandra de Wolf. Die beiden Niederländer präsentieren ihre Lichtkunstwerke bereits seit 1993. Auf dem Weg nach oben kommt man an weiteren Installationen vorbei, die wir in unseren folgenden Berichten zu Konzerten im Zauberpark näher vorstellen.

 

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch) 

 

Unterwegs wird man vor die Wahl gestellt: rechts mitten in das Geschehen abbiegen oder links weiter hinauf bis zum Himmelsplatz zu gehen und die restlichen Kunstwerke zu begutachten. Natürlich bin ich links abgebogen, denn ich möchte ja alles sehen und in ein kleines Video bannen können. Auf dem weiteren Weg kommen mir immer wieder Familien entgegen, welche vorhin die Kindershow von Andrew Bond geschaut haben. Auffallen tun mir auch die vielen blinkenden Zuckerwatten, die von den Kids verzehrt werden. Auf dem Himmelsplatz angekommen geht es wieder hinab Richtung Festplatz. Am Eingang zum Areal wird dann auch der Ursprung der blinkenden Zuckerwatten sichtbar. Die Warteschlange vor dem Stand ist nicht gerade klein und es braucht Geduld, um sich einen Zuckerschock verpassen zu können. An den weiteren Foodständen wird man für das leibliche Wohl gesorgt, sei es eine gegrillte Wurst, Pommes mit Fonduekäse, Thai oder einfach nur ein wärmender Glühwein. Die Bühne blickt in Richtung Flughafen. Vis-à-vis sind zwei erhöhte VIP-Tribünen aufgebaut.

Pünktlich um 20:15 Uhr wird die Lautstärke erhöht und der Bühnenvorhang öffnet sich. Wir werden begrüsst von Primo Berera des Teams NOA, welches den Zauberpark organisiert. Nach der üblichen Dankensrede gibt Primo die Bühne frei für Phenomden. Es ist irgendwie speziell, Reggae habe ich ja schon öfters gehört, aber in Zürich-Deutsch… Da die Bühne eine gewisse Höhe hat, stehen die Leute freiwillig nicht zu dicht ran, was mir einen Durchgang bietet. So kann ich Bilder machen, ohne dass ich jemanden störe. Die Stimmung ist gut und man sieht den einen oder anderen Fan mitsingen und die Kälte hält niemanden vom Feiern ab. Phenomden entschuldigt sich bei den Leuten, dass es so lange gedauert hat, bis er wieder live zu sehen ist und er verspricht, dass es nicht wieder so lange dauert.

Bürgerlich hört er auf den Namen Denis Furrer und ist auch noch als Comiczeichner aktiv. Mit dem Film Birdy heimste er sogar Preise ein, nein zum Oscar hat es ihm noch nicht gereicht. Sein neuestes musikalisches Werk kam 2021 raus und hört auf den Namen «Streunendi Hünd». Daraus hat er bereits vier Singles ausgekoppelt, unter anderem Ich gseh di. Zu diesem Song fordert Phenomden die Anwesenden immer wieder zum Mitsingen auf. Der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt und auch auf den Tribünen tanzen die Leute mit. Am heutigen Abend haben etwa 2500 Personen den Weg in den Zauberpark gefunden und die Veranstalter zeigen sich zufrieden mit der Opening Night. Sie ist gut besucht und vor allem trocken. Auf dem nach Hause weg gönne ich mir dann noch kurz eine Portion heisse Maroni. Den Weg nach unten kürze ich ab und nehme die Standseilbahn.

Zurückblickend hat mir der Abend gut gefallen und ich weiss, dass ich beim nächsten Mal mein Nachtessen zu Hause lasse. Der Zauberpark gastiert noch bis am 11. Dezember und startet jeweils um 18:00 Uhr mit der Kindershow und danach um 20:15 Uhr mit dem Hauptact. Wir werden an verschiedenen Abenden auch mit dabei sein. Mein nächster Besuch hier ist für den 28. geplant, wenn Bastian Baker auf der Bühne steht. Unser nächster Bericht vom Zauberpark wird aber vom 25. November sein, wenn Naomi Lareine auftritt.

 

 

 

Eventdatum: 24.11.2022

Fotograf:  Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Location:  Zauberpark, Kloten

Veranstalter:  NOA No Ordinary Art

Zuschauerzahl:  ca. 2500

 

   

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Marcel Kaul
Publiziert in Konzert

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