free website hit counter Szenemagazin - Michelle Brügger

Michelle Brügger

Die Solo-Tournee ist insofern extra speziell, weil Jake Isaac nur drei Termine auf dem Tourplan hat - zwei davon in der Schweiz. Einer davon ist im Musikcafé X-Tra Zürich, ein kleiner und intimer Ort für Konzerte. Ich hätte ihm mehr als 57 Personen gegönnt, aber so wurde es fast zum Privatkonzert.

Wenn jemand sagt: «Lass erst einmal die Energie raus und komm runter», wäre das die perfekte Umschreibung des 6. Tags am Stars in Town. Kamrad eröffnet den Abend, als gäbe es kein Morgen. Das balanciert Baschi aus und übergibt an Amy Macdonald, die einen ruhigen Abschluss liefert.

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Es ist schon Tag 5 der insgesamt sieben Festivalabende am Herrenacker. Hiphop, Rap oder Pop – wieso nicht alles kombiniert? Auf der Mainstage erleben wir drei Acts, ein Spektrum: Rap und Pop, mal auf Schweizerdeutsch, mal auf Englisch, mal mit mehr Mundart-Witz, mehr Pop, mal mit mehr US-Wumms.

Ausverkaufter Abend – die meisten Zuschauer trudeln spät ein und die volle Capaldität ist tatsächlich erst kurz vor seinem Auftritt sichtbar.

Bei 35 Grad geht es ab in die 15. Ausgabe von «Stars in Town». Die wenigen Schattenplätze auf dem Herrenacker sind – wortwörtlich – heissbegehrt. Der Abend mit Paula Dalla Corte, Dagny und Sting ist ausverkauft.

An einem der heissesten Tage im Juni wird es in The Hall Dübendorf countrylastig. Ich habe zwar Cowboy-Boots und einen Stetson, aber ich werde die Musik von Brad Paisley in einem luftigeren Outfit geniessen.

Bisher waren es stimmige Themenabende, den Samstagabend kann ich jedoch nicht einordnen. Ausser, dass die (schweizer-)deutsche Sprache überwiegt. Von Pop über Hip-Hop/Rap zu House ist alles vertreten.

Anknüpfung an den ersten Abend – aber mit härteren Tönen: Mundart-Rock von Megawatt, die den Stadtplatz für Krokus aufheizen. Hier und da sah ich Leute in der Menge, die gestern auch schon hier waren.

Auf dem Stadtplatz Kloten findet dieses Jahr erstmalig das «City Beats Kloten» statt. An vier Abenden werden den Besuchern unterschiedliche Programme geboten: von Mundart zu Rock, Urban/Electro/Pop über Melodic/Tropical House bis zum Hockey-Podcast ist alles dabei. 

Forest Blakk gastierte mit zwei Supporting Acts im Dynamo Werk 21 in Zürich. In dieser Location können maximal 200 Leute an einem Konzert dabei sein. Allerdings könnte man dann im Schlafen stehen, weil man sich keinen Millimeter bewegen kann. Nicht, dass das irgendjemand wollte am gestrigen Konzert.

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